Über uns

Friedrich Rosenthal steht an seinen Bienenkästen
Friedrich am Bienenstand

Der Ökohof Fläming ist ein Familienbetrieb. Friedrich Rosenthal, 21 Jahre alt, initiierte mit Vater Nils die Umsetzung des Betriebskonzeptes. Daneben leben seine Geschwister Julian und Sophia auf dem Hof.

Die Imkerei hat unser Konsumverhalten am Frühstückstisch bedeutend verändert. Früher haben wir relativ selten Honig gegessen, heute reicht ein 250g-Glas Honig kaum mehr für eine Woche. Nach dem Abitur hat Friedrich ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert, um vor dem Studium einfach noch einmal etwas Praktisches zu machen. Jetzt bieten wir sogar selbst das FÖJ an. Seit Oktober 2014 studiert er Veterinärmedizin an der Freien Universität Berlin.

Ein Blick auf den Ökohof Fläming in der Abenddämmerung. Link befindet sich das Hühnergehege, rechts die Pferdekoppel.

Wir haben die über einen halben Hektar umfassende Hoffläche mit den darauf befindlichen Stall- und Wohngebäuden 1999 erworben. Seitdem haben wir viel im Bereich Landwirtschaft ausprobiert und die Imkerei als wichtigstes Standbein unseres landwirtschaftlichen Betriebes ausgewählt. Zunächst war der Ökohof Fläming als Ziegenhof geplant. Damals hatten wir einige Thüringer Waldziegen, die wir insbesondere zur Produktion von Ziegenmilch und entsprechenden Milchprodukten nutzten. Leider gestaltete sich der Übergang von Geotechnik-Ingenieurbüro zum Bio-Ziegenhof zeitlich so ziemlich unmöglich, dass wir das Projekt erst einmal ruhen ließen. Später entdeckten wir dann die Bienenhaltung als Betriebszweig, die sich als zeitlich flexibler herausstellte und somit die Sprungfeder in den Bereich Landwirtschaft wurde.

Nils Rosenthal auf dem Heuwagen mit den beiden Kaltblutpferden im Gespann
Nils auf dem Heuwagen

Auf unserem Hof leben viele verschiedene Tiere. Beim Geflügel waren es anfangs nur Hühner, später auch einmal Perlhühner und Wachteln. Heute bewohnen Hühner, Enten, Gänse und Puten unseren Hof. Sie dienen der Produktion von Eiern und Geflügelfleisch, vorwiegend zur Deckung des Eigenbedarfs und des Bedarfs unserer Verwandtschaft.

Nach der Überlegung der Ziegenhaltung haben wir uns zwischenzeitlich mehr für Milchschafe begeistern können. Diese wollen wir in Zukunft auch zur Milchproduktion etc. nutzen.

Mittelfristig wollen wir uns vom Konsum von Fleisch aus industrieller Tierhaltung lösen und die Fleischversorgung zunächst unserer Familie, für später geplant auch interessierter Kunden, vom eigenen Hof und der eigenen Tierhaltung in Orientierung an ökologischen Richtlinien zu gewährleisten. Dazu halten wir seit Januar 2014 auch stets einige Schweine.

Schließlich leben bei uns noch unsere Pferde, Elfi und Rubinia, sowie die höfischen "Mausjäger" Wanda und Taiga sowie natürlich unseren lieben Hofhund Susi.