Gefahr im Verzug - Unsere drei kleinen Schweine ziehen vorerst in den Stall um

Nachdem vor einigen Wochen bei einigen Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest festegestellt worden ist, ist zu befürchten, dass sie sich weiter ausbreiten wird. Neuste Fälle werden aus Polen berichtet.

Um unsere zwei Knirpsschweinchen und die liebe Lotta davor zu schützen, haben wir sie sicherheitshalber in den Stall gebracht. Dort sind sie vor dem Kontakt mit Tieren, welche den Erreger tragen, geschützt, sodass wir keine weitere Sorge um sie zu brauchen haben.

Bei der Afrikanischen Schweinepest (ASP) handelt es sich um eine hochinfektiöse Viruserkrankung von Haus- und Wildschweinen. Schon seit einigen Monaten kämpfen die Schweinehalter in Russland mit dieser. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde das Virus aus dem kaukasus nach Europa eingeschleppt. Dort besteht das Problem bereits seit einigen Jahren. Die Afrikanische Schweinepeste ist der klassischen Schweinepest sehr ähnlich, nur dass Verlauf und Symptome sowie Mortalität deutlich heftiger ausfallen. Leider gibt es keine eindeutigen, typischen Symptome, die sich der Schweinepest zuordnen lassen. Zudem wird die Lage dadurch erschwert, dass es auch noch keinen Impfstoff gibt.

Das Virus wird vor allem durch den Biss einer infizierten Zeckenart auf Schweine übertragen, die zum Glück in Mitteleuropa bislang noch nicht verbreitet ist. Dennoch kann es passieren, dass infiziertes Fleisch, Speiseabfälle oder illegale Transporte aus diesen Gebieten den Erreger auch in Deutschland einschleppen. In konserviertem Fleisch ist er bis zu sechs Monate lang nachweisbar.

Für unsere drei Schweinchen wäre die größte Gefahr die Ansteckung durch Wildschweine, auch wenn ein solcher Kontakt sehr unwahrscheinlich ist. Dennoch geht Sicherheit vor. Nun hoffen wir, dass man die Bedrohung bald in den Griff bekommt, sodass Lotta und die Knirpsschweinchen wieder ungehindert draußen aktiv sein können.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0