Unsere Gänse und Hühner

Ein Huhn schaut aus der Öffnung des schwedenroten Hühnerstalles
"Willkommen im Hühnerstall!"

Unsere Geflügelzucht begann zunächst nur mit ein paar Hühnern, die eben unseren Bedarf an Eiern deckten. Später kamen nach und nach Gänse, Enten und weitere Hühner zur Fleischproduktion dazu. Das alles geschieht natürlich nur im kleinen Rahmen, Abnehmer sind zumeist Verwandte und Bekannte. Das Argument ist eben meist "Man weiß, wo es herkommt!", was ja gerade heutzutage immer wichtiger für den Verbraucher wird, wo die Diskussionen um industrielle Massentierhaltung und die unzumutbaren Bedingungen jener immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.

Unsere Hühner im weichen Stroh des Hühnerstalls

Derzeit sorgen sechs Hennen für die Versorgung mit Eiern. Eine Henne der Lohmanns Braune Legehybriden ist inzwischen schon zwei Jahre alt, legt nur noch ab und zu ein Ei, darf aber auch noch bis zu ihrem Ableben auf unserem Hof wohnen. Ihre Kolleginnen wurden im letzten Frühjahr alle vom Fuchs geholt, der inzwischen so frech geworden ist, dass er sich an unserem Hühnerbestand sogar tagsüber bediente, während wir in der Nähe arbeiteten. Inzwischen haben wir das Problem wieder in den Griff bekommen.

Der Ganter unserer Pommergänse, deren nachkommen vielleicht einmal Weihnachtsgänse werden, posiert mit kritischem Blick auf das Gerät in meinen Händen.
Der Pommerganter in Pose

Die Gänseherde wird von einem stattlichen Ganter der Rasse Pommerngans geführt. Die Pommerngans ist eine schwere Gänserasse, welche zwischen 6 und 9 Kilogramm auf die Waage bringt. Der vier anderen Gänse sind Fränkische Landgänse, darunter ebenfalls ein Ganter und drei Gänse. Die Fränkische Landgans ist eine mittelschwere Gänserasse, 4 bis 7 Kilogramm sind die Regel. Entsprechend können wir mittelschwere und auch schwerere Gänse aus der Nachzucht als Martinsgans, Weihnachtsbraten oder ähnliches anbieten.