Unsere Schweine

Lotta, Horst und die anderen Bunten Bentheimer Schweine genießen im Frühjahr die Sonne. Die Knirpsschweinchen werden einmal leckeres Schweinefleisch. Sie können überall wühlen und suhlen, wie sie es wollen, und es sich gut gehen lassen. Sie sind zufrieden
Von rechts nach links: Lotta, Horst und die Knirpsschweinchen

Auf unserem Hof sind derzeit vier Schweine zuhause: Unsere Sau Lotta lebt seit 2014 bei uns. Sie soll in Zukunft für Schweinenachwuchs auf unserem Hof sorgen. Dazu hat sie seit November 2015 einen Mitbewohner: Horst. Er ist ein Wollschwein und kann ein ziemliches Biest sein. Durch sein dickes Fell macht ihm der Stromdraht nichts aus. Daher haben wir ihn und Lotta inzwischen in einem stabilen Holzgatter untergebracht.

Schließlich sind da noch unsere beiden Knirpsschweinchen. Sie sind im Frühjahr 2015 geboren und kurze Zeit später auf unseren Hof gekommen. Sie sind wie Lotta Bunte Bentheimer Schweine, einer vom Aussterben bedrohten Haustierrasse. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und bedrohter Haustierrassen (GEH) führt diese Rasse bereits seit vielen Jahren auf der Roten Liste in der Kategorie I (extrem gefährdet).

So sehen zufriedene Schweine aus. Unsere Freilandschweine können überall in ihrem Gehege wühlen. Auch Suhlen haben sie zur Genüge. Das ist ein Schweineleben. Hier ist Lotta gerade beim Umgraben des Feldes.
Lotta in Aktion!

Unsere Schweine leisten auch im Gartenbau ganze Arbeit. Während wir uns früher mit dem Spaten über die Flächen quälten, die für den Pferdeflug zu klein sind, setzen wir hier nun einfach die Schweine ein. Deutlich effektiver und gründlicher als wir jemals waren, durchpflügen sie die Erde auf der Suche nach Nahrung in Form von Wurzeln und Bodeninsekten. Dadurch entfernen die drei auch gleich noch zahlreiche Unkrautwurzeln und Schadinsekten sowie deren Larven aus dem Boden. Wir werden diese Art der Bodenbearbeitung in den nächsten Jahren noch weiter erproben.

Auch im Herbst, wenn die Beete und Felder abgeerntet sind, gibt es eine Nachlese durch die Schweine. Wenn die Kartoffeln geerntet sind, können sie alte Kartoffeln und die Knollenschädlinge gleich als Nahrung nutzen.